Artists in Residence

Atelieraufenthalt in Genua

Die Städtekonferenz Kultur (SKK) verfügt in der Unione Elvetica im Zentrum von Genua über zwei Ateliers, in denen gleichzeitig zwei Kulturschaffende aus verschiedenen Schweizer Städten Wohn- und Arbeitsräume belegen können. Als Mitglied der SKK lädt die Stadt Burgdorf die Künstlerinnen und Künstler aus Burgdorf und der Region Emmental ein, sich für die Zeit vom 1. Dezember 2020 bis 28. Februar 2021 für ein Atelier in Genua zu bewerben.

Die Ausschreibung richtet sich an Kunstschaffende der Bereiche Bildende Kunst, Fotografie, Video, Film, Theater, Tanz, Literatur und Musik, die einen starken Bezug zur Stadt und der Region haben. Für verstärkte Musik eignet sich das Atelier nicht. Die Benützung des Wohn-Ateliers ist kostenlos. Das Stipendium beträgt total CHF 4‘500.-.

Interessierte Kunstschaffende sollten flexibel, unkompliziert und offen sein sowie bereit, sich auf eine Wohngemeinschaft mit einem weiteren Kunstschaffenden einzulassen. Vor einer Bewerbung empfiehlt es sich dringend, die Informationen zu den Ateliers auf www.skk-cvc.ch zu lesen.
Bewerbungen müssen bis am 15. August 2020 per Mail bei der Stadt Burgdorf eingereicht werden (siehe Bewerbungsformular).

Sie müssen neben einem Bewerbungsschreiben Informationen zur Person, zum bisherigen Werk und zum während des Atelieraufenthalts geplanten Projekt enthalten. Ausserdem muss die Künstlerin bzw. der Künstler bestätigen, dass sie oder er das Atelier während des gesamten vorgesehenen Zeitraums und alleine nutzen wird.

Über die Auswahl der Kunstschaffenden entscheidet die Kulturkommission der Stadt Burgdorf am 26. August 2020 und wird ihren Entscheid so bald als möglich kommunizieren.

Gastatelier der Stadt und der Farbik Burgdorf

Die Fabrik Burgdorf und die Stadt Burgdorf betreiben in den Räumlichkeiten der Fabrik ein Artist-in-Residence-Projekt.

2020 wird Laura Sebastianes im Atelier an der Lyssachstrasse 112 zu Gast sein:

In Laura Sebastianes’ künstlerischem Prozess werden verschiedene Materialien zu Collagen und Installationen arrangiert, wieder aufgelöst und neu zusammengesetzt. Konzeptuelle Absicht einerseits, innere Intuition und Zufall andererseits halten sich dabei die Waage und verleihen den Assemblagen einen traumhaften Charakter.
Laura Sebastianes strebt bei diesem experimentellen Umgang mit ihrem Material eine Art Autonomie des Endresultates an. Die resultierenden Installationen sollen trotz ihrer Abstraktion lebendige Formen aus Natur, Körper und Kultur evoziieren und die gegenseitige Abhängigkeit von Objekt, Zeit und Raum beinhalten.
Der direkte und experimentelle Umgang mit den verwendeten Materialien ist für Sebastianes ein Vehikel, eine Brücke zu Spiritualität als existentieller Bedingung menschlichen Seins.
Das Interesse am Alltäglichen und gleichzeitig Traumhaften liegt auch Sebastianes aktueller Arbeit - der Beschäftigung mit Kinderspielplätzen - zugrunde. Das Spektrum ihrer Recherche reicht dabei von Spielplätzen, welche nach der industriellen Revolution entstanden sind bis zu Stadtruinen vergangener Zivilisationen. Mit skulpturalen Installationen schlägt Sebastianes eine Neuinterpretation dieser Räume vor. Deren (Re)Organisation versteht sie dabei als Möglichkeit, die Bedeutung der Objekte und ihrer Relation zum Subjekt,
welches sie anordnet, neu zu denken.

Laura Sebastianes lebt und arbeitet in Barcelona, Spanien.

Bild Laura Sebastianes
Bild Laura Sebastianes

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